http://www.golem-net.de/index.htm

 

WIR ÜBER UNS

 

 

 

Die Beiträge des GOLEM werden von keiner festen Redaktion geschrieben. Vielmehr gibt es eine Reihe von unabhängigen Autoren, die mit ihren Arbeiten die Basis jeder Ausgabe bilden. Wir als Redaktion tragen natürlich auch Artikel dazu bei und bringen schließlich alles in die Form, die es haben soll.

 

Wir selbst sind Suchende auf den magischen Pfaden des Seins - wie wahrscheinlich die Leser unserer Zeitschrift auch. Für uns ist es wichtig, daß wir keine bestimmte weltanschauliche oder esoterische Richtung bevorzugen. Es kann nur nützlich sein, wenn die Realitätstunnel so flexibel und offen wie möglich bleiben. Damit dürfte auch klar sein, daß wir keiner speziellen Gruppe, politischen Richtung, Vereinigung, Sekte, Organisation etc. angehören oder eine solche auf offene oder versteckte Art bewerben.

 

Wir selbst und unser Denken gehorchen niemandem außer der heiligen Essenz unseres Seins, ob diese nun Wahrer Wille, Höheres Selbst, Gott, Göttin etc. genannt wird. Uns vereint das Streben nach Erkenntnis, der Zweifel (der auch im Zen zu den heiligen Prinzipien gehört), das Vertrauen in unseren eigenen göttlichen Wesenskern, das Werden und Gehen, das Fragen stellen und der magische Wille, unser eigenes Bewußtsein stetig auszudehnen.

 

Polaritäten, die unser tägliches Leben und Wahrnehmen bestimmen, sind unserer Meinung nach keine besonders vorteilhaften Erkenntnisprinzipien. Wir halten daher nichts von solch gängigen Ur-Teilungen wie Gut und Böse, Licht und Dunkel, Schwarze und Weiße Magie, Gott und Teufel usw. Genau in diesem Sinne schrieb auch Oscar Wilde "Die Moral ist immer die letzte Zuflucht der Leute, welche die Schönheit nicht begreifen." Gemeint ist die Schönheit allen Seins, jeder Facette, jeder Farbe, jeden Weges - nicht nur die spezifischen Anschauungen, die vom eigenen Ego favorisiert werden. Belehren und moralisieren ist daher das Letzte, was wir mit dem GOLEM wollen.

 

Trotz unserer erklärten Unabhängigkeit agieren wir selbstverständlich auch nicht aus dem Nichts heraus, sondern auf der Basis unseres ureigenen zurückgelegten Weges und den damit verbundenen Prägungen, Erfahrungen und persönlichen Eigenheiten. Wir machen Fehler wie jeder andere und beanspruchen nicht die großen Magier und Gurus zu sein. Unsere Vorlieben und Identifikationen stehen daher genauso zur Diskussion wie alles andere auch.

 

Sind die Zeiten von UNICORN, THELEMA und ANUBIS endgültig vorbei? Ist Deutschland nur eine magische Ödnis, in der überall nur okkulte Einzelkämpfer ohne Gemeinsamkeiten ihre Suppe köcheln?

DER GOLEM ist eine Zeitschrift, die genau an diesen Fragen ansetzt und Forum und Plattform sein will für die verschiedensten Richtungen magischen und esoterischen Denkens, ohne in Beliebigkeit zu verfallen. Ziel ist deshalb nicht das "Armdrücken" verschiedener Konzepte, Weltanschauungen oder magischer Disziplinen, sondern genau im Gegenteil das Schaffen von Möglichkeiten, sich gegenseitig zu befruchten, geistige Verbindungen aufzuzeigen oder zu produzieren und die Wende zu einem Neuen Äon nicht durch (Vor)Urteile und Eitelkeiten zu verspielen.

 

DER GOLEM - Zeitschrift für Magick, Gnosis und Metaphysik

 

ist seit Beltaine (Walpurgis) 2000 erhältlich,

 

ist eine Zeitschrift, die sich tiefgründig, praxisorientiert, vor allem aber innovativ mit okkulten,

magischen und esoterischen Themen auseinandersetzen soll. Das Layout der Zeitschrift ist schlicht, aber stilvoll - keine Schnörkel, kein Überdesignen, keine Lückenfüller, keine Rätselecken, keine überflüssigen Rubriken. Inhalt und Text sind wesentlich.

Darüberhinaus versuchen wir das Kunststück, eine Zeitschrift nur mit sparsamer und überlegter Werbung herauszugeben. Wir wollen den GOLEM nicht an Inserenten, sondern an interessierte Leser verkaufen und nicht um des lieben Geldes willen Leute und Unternehmen bewerben, die mit den eigentlichen Intentionen des GOLEM wenig am Hut haben. Unser absoluter Schwerpunkt liegt auf einem qualitativ möglichst hochwertigen Inhalt!

 

Durch die Vereinigung möglichst vielseitiger Ansätze soll der GOLEM ein ständiger kreativer Anreiz für eigene zukunftsweisende Bewußtseinserweiterung in Theorie und Praxis sein. Das heißt konkret, daß für klassische Ritualmagie, Sigillen- oder Chaosmagie, Crowley und Thelema, Formen und Methoden der Bewußtseinserweiterung oder Psychonautik genauso Platz ist wie für Schamanismus, Runen, Neo-Heidentum, Kabbala, Alchemie und weitere ähnliche Themen. Ein deutliches Ziel liegt auch im Aufgreifen von Tabu-Themen, die in klassischen esoterischen Publikationen eher vermieden werden (wie Sex und Sexualmagie, Seth/Satan/Luzifer, gnostische Rituale, Zeitgeschichte und -kritik etc.).

DER GOLEM wird dabei keineswegs irgendeine Schublade bedienen und tunlichst vermeiden, selbst zu einem Klischee zu werden.

 

Für unsere Begriffe ist es sehr förderlich, wenn hinter dem GOLEM nicht eine feste Redaktion steht, sondern der Inhalt aus den Zuarbeiten verschiedener Autoren zusammengestellt wird. Es ist erklärtes Ziel, dafür nicht irgendwen zu gewinnen, sondern Leute, die ihr Handwerk verstehen. Natürlich tragen wir auch selbst einiges bei und sind selbstverständlich bereit, interessante Arbeiten unbekannter Autoren zu veröffentlichen. Das Neue Äon wartet auf die vielen Gedanken und Werke, die (noch) in den (realen) Schubladen der privaten Schreibtische versteckt sind ...

 

DER GOLEM wird ab 2001 viermal im Jahr erscheinen (zu Samhain, Imbolc, Beltaine und Lammas) und direkt über den Verlag bzw. das Internet vertrieben.

 

Erfahrungen anderer Zeitschriften haben gezeigt, daß ewige Fragebogen-Aktionen für den Leser eher lästig und zeitraubend sind. Trotzdem wollen wir nicht losgelöst von den Gedanken, Anregungen und Kritiken unserer Leser arbeiten. Daher an dieser Stelle die Aufforderung, nicht mit Deiner Meinung hinter dem Berg zu halten und gegebenenfalls zu schreiben. Im Rahmen normaler stilistischer und räumlicher Grenzen drucken wir gern Deinen Leserbrief ab. Du kannst aber auch auf eine andere Art und Weise mit uns Kontakt aufnehmen

 

Hadit 2000